2010-02-02 16:27:45
Dreister Raub im Herzogtum Bayern
München(AAP), den 31.01.1458
Wie die Redaktion der AAP erfahren konnte wurde im Herzogtum Bayern ein Raub mit besonders schwerer Niedertracht begangen. Die Redakion konnte hier zu eine Aussage des Opfers erhalten, welches folgendes berichtete:
"Meine Kollegin Thoraya und ich wurden vom Hafenmeister in Regensburg angefordert, um beim Hafenausbau als Zimmerleute zu helfen. Zu diesem Zweck wurde eine bewaffnete Lanze aus Regensburg entsandt, um uns sicher nach Regensburg zu geleiten.
Wir traten der Lanze bei und folgten wie man das so macht , in der Meinung das wir am nächsten Tag in Regensburg unsere Arbeit aufnehmen würden.
Am Morgen des folgenden Tages mussten wir allerdings feststellen, dass wir nur einen Knotenpunkt gereist waren. Kurz danach bekamen wir aber, mit einer Taube, eine Nachricht zugesandt in der die Lanzenführerin Sweetkisha mit grossen Worten sich entschuldigte und von einem versehen sprach warum wir stehen geblieben waren. Sie sich aber dafür entschuldigen würde und uns sogar mit einem Tageslohn entschädigen würde für unseren Ausfall.
Dem wollten wir nicht mit Ärger entgegnen und stimmten einer Weiterreise in der folgenden Nacht zu.
Nun kam es aber zu folgenden Ereignissen. Sweetkisha und ihr Partner Asuma lösten in der Nacht die Lanze auf, setzten uns aus und überfielen dann uns Reisende. Meine Kollegin hatte eine beträchtliche Menge an Bargeld dabei während ich nur ein knapp gefülltes Portemoneau im Rucksack mitführte.
Als ich bemerkte das es Ernst wurde, stellte ich mich den beiden entgegen und ich konnte tatsächlich die beiden (KK10) , wie mir nachträglich gesagt wurde, landesweit bekannten Subjekte alleine in die Flucht schlagen, was ich schon mit ein wenig Stolz sage. Meiner Mitreisenden und mir geht es gut und wir sind inzwischen wohlbehalten in Regensburg eingetroffen.
gezeichnet
Harbie
Zimmermann zu Ingolstadt"
Der Staatsanwalt des Herzogtum Bayerns äußerte sich dazu wie folgt
„Ich bin erzürnt über die Niedertracht, die in der begangenen Tat liegt. Nach meinen Informationen über den Ablauf der Geschehnisse muss der Raub von Anfang an geplant worden sein. Dies zeigt den boshaften Charakter der beiden Räuber deutlich. Die Staatsanwaltschaft wird die Vorgeschichte und die Umstände in dem Fall in eine Verhandlung einfließen lassen und als Verschärfend für die Strafe werten. Das Gericht wird von der Schuld der Täter überzeugt werden und Gerechtigkeit wird ihnen widerfahren.
Gleichzeitig zeigt die Tat jedoch auch, dass die Kommunikation in Bayern noch verbessert werden muss. Die beiden Täter waren dem Gericht bereits als mehrfache Räuber bekannt und stehen unter anderem derzeit vor Gericht. Alle Amtsträger sollten Zugang zu solchen Informationen haben, damit Räuber sich nicht mehr ein solches Vertrauen erschleichen können.“
Die AAP wird in diesem Fall weiter berichten.
Sheharazade_ von Drachenfels – de la Delgado, für die AAP